Mikrolauncher und ELCSubline

Standmodelle der drei deutschen Wettbewerber

Satelliten werden immer kleiner und leichter. In der Regel werden sie als „Handgepäck“ zusammen mit anderen, größeren Satelliten ins All gebracht, deren Betreiber die Rahmenbedingungen festlegen. Um kleine Satelliten als Hauptnutzlast auf ihre Umlaufbahnen zu bringen, hat sich mittlerweile eine eigene Raketenklasse etabliert – die sogenannten Mikrolauncher. Sie sind mit knapp 30 Metern etwa nur halb so groß wie eine Ariane 6. In den USA und in China boomt dieser Kleinträgermarkt. In Deutschland entwickeln mehrere Start-Ups Träger für diesen wachsenden Markt.

Europa braucht einen unabhängigen Zugang zum All. Vor nicht allzu langer Zeit war dieser Gedanke ausschließlich mit den Namen Ariane und Vega verknüpft.

Jedoch ist es angesichts der globalen Herausforderungen, des größeren Startbedarfs für sicherheitsrelevante und militärische Satelliten sowie einer wachsenden Anzahl von zivilen Starts mehr als überfällig, dass Europa weitere Trägersysteme verfügbar hat.
Daher wurde im Jahr 2025 auf der Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation ESA der die von Deutschland maßgeblich vorangetriebene European Launcher Challenge beschlossen. Dieser Wettbewerb soll private Startdienstleister aus Europa international wettbewerbsfähig machen.

Für die erste Wettbewerbsrunde hat die ESA die deutschen Unternehmen Isar Aerospace Technologies SE (mit „Spectrum“) und die Rocket Factory Augsburg AG (mit „RFA One“) sowie Maiaspaceaus Frankreich) und PLD Spaceaus Spanienausgewählt. HyImpulse Technologies GmbH (mit „SL1“) kommt als weiterer deutscher Kandidat hinzu.

Die deutsche Raumfahrtagentur im DLR fördert diese Entwicklungen mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Namen der Bundesregierung sowie über die Newspace-Launcher-Strategie der ESA.

Link:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Deutsche Raumfahrtagentur im DLR
E-Mail contact-dlr@DLR.de

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