Die Missionen der deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer
Wenn Astronauten in den Weltraum aufbrechen, dann lösen ihre Missionen Faszination aus. Die Flüge der beiden deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer zur Internationalen Raumstation ISS haben aber auch hinsichtlich Forschung Zeichen gesetzt. Während seiner beiden Missionen „Blue Dot“ (28. Mai bis 10. November 2014) und „horizons“ (6. Juni bis 20. Dezember 2018) verbrachte Alexander Gerst mehr als 362 Tage auf der ISS, wurde der erste deutsche Commander der Raumstation und absolvierte insgesamt rund 150 Experimente. Matthias Maurer verbrachte während seiner „Cosmic Kiss“ Mission (10. November 2021 bis 6. Mai 2022) 176 Tage im All und arbeitete an etwa 240 internationalen Experimenten, darunter 35 aus Deutschland.
Wir waren in vielfältiger Weise in die Missionen der beiden Astronauten eingebunden: Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR mit Sitz in Bonn war für die Auswahl und Koordination der Experimente und Beiträge deutscher Universitäten und Hochschulen sowie aus der Industrie verantwortlich. Ebenso führten DLR-Forschende eigene Experimente durch.
Das Columbus-Kontrollzentrum der Europäischen Weltraumorganisation ESA, beheimatet im Nationalen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen, war während der Missionen für die Planung und Durchführung der Experimente verantwortlich, die im europäischen Columbus-Modul auf der Raumstation stattfanden. Von hier aus gingen die Daten der Experimente an die nationalen Nutzerkontrollzentren und von dort aus zu den Forschenden und den beteiligten Partnern aus der Industrie.
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Deutsche Raumfahrtagentur im DLR
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