Leichtbau von faserverbundintensiven Wagenkastenstrukturen (faWaSiS)

Signifikante Masseeinsparung durch strukturell tragende faserverbundintensive Wagenkastenstrukturen von Schienenfahrzeugen mit integriertem Schadensdiagnosesystem

Für eine signifikante Masseeinsparung ist ein ganzheitlicher Leichtbauansatz notwendig. Dieser wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojekts „faWaSiS“ (Signifikante Masseeinsparung durch strukturell tragende faserverbundintensive Wagenkastenstrukturen von Schienenfahrzeugen mit integriertem Schadensdiagnosesystem, FKZ 19|17004F) verfolgt. Das vom Projektträger TÜV Rheinland begleitete Konsortium besteht aus den Partnern: J.M. Voith SE & Co. KG (Konsortialführung), Forster System-Montage-Technik GmbH, SAERTEX GmbH & Co. KG, EAST-4D Carbon Technology GmbH, INVENT GmbH sowie Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR).

Ziel des Projekts „faWaSiS“ ist das Leichtbaupotential von Faserverbundwerkstoffen (FVW) in hochbelasteten Strukturen von Schienenfahrzeugen in konkreten Anwendungsfällen zu erschließen. Dafür notwendige Schlüsseltechnologien sind ein Schadensdetektionssystem (Structural-Health-Monitoring (SHM)) sowie ein leichtbaugerechter Brandschutz. Der Einsatz eines SHM-Systems führt zu einem besseren Verständnis über das Schädigungsverhalten des Werkstoffs unter realen Bedingungen. Der Ansatz wird am Beispiel einer Seitenschürze umgesetzt und diese im realen Betrieb erprobt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden innerhalb des Projekts auf eine Dachstruktur eines Eisenbahn-Wagenkastens übertragen.

Robert Winkler-Höhn
DLR Institut für Fahrzeugkonzepte

Email: Robert.Hoehn@dlr.de
Tel: +49 711 6862 511

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Präsentation faWaSiS
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